Shiatsu Praxis von Gunda Wurz in Zürich.
Shiatsu gehört zu den komplementären Methoden im Gesundheitswesen. „Shi“ heisst Finger und „atsu“ heisst Druck. Shiatsu ist eine japanische Methode mit dem Hintergrund der chinesischen Gesundheitslehre und einer westlichen Interpretation. Es integriert Philosophie und Naturwissenschaft aus Ost und West. Die Basis ist das Prinzip von Yin Yang, die fünf Wandlungsphasen und die Betrachtung der Lebensenergie Qi. Die Lehre von den Meridianen, in denen das Qi zirkuliert, wurde bei uns im Westen durch die Akupunktur bekannt als Teilgebiet der Traditionellen Chinesischen Medizin TCM. Shiatsu ist eine meditative Arbeit, geprägt von der Stille und vom „In-sich-Hinein-Horchen“. Erst die absolute Gegenwärtigkeit macht energetische Arbeit möglich. Shiatsu ist eine Körpertherapie, die mit den Händen an der bekleideten Klientin / dem Klienten ausgeführt wird. Es nimmt Einfluss auf die körperliche, geistige und seelische Befindlichkeit, welche Ausdruck von Verteilung und Fluss des Qi ist. Shiatsu schafft und erhält die Balance des Qi. Das Erkennen von krankmachenden Faktoren ist ein wesentlicher Teil der Therapie.
Wir können sehen, ohne gesehen zu werden, und hören, ohne gehört zu werden. Niemand kann jedoch berühren, ohne berührt zu werden. Wir ergreifen, werden ergriffen und berührt. Das Bedürfnis nach Berührung ist tief in uns verwurzelt und entscheidet in hohem Masse über die Qualität unseres Lebens. Die achtsame Berührung bedeutet Entspannung tief in uns selber und ist Teil von Zuneigung und Geborgenheit. Berührung wird erst dann wirklich berührend, wenn sie nicht rein physikalisch und rein mechanisch ist, sondern die Qualität von Wertschätzung und Offenheit annimmt. Im Shiatsu gilt es ein tiefes vertrauensvolles Gespräch ohne Worte zu führen so dass die Behandlung zu einer wahrhaft berührenden Kunst wird.