Shiatsu
Shiatsu gehört zu den alternativen Methoden im Gesundheitswesen. „Shi“ heisst Finger und „atsu“ heisst Druck. Shiatsu ist eine japanische Methode mit dem Hintergrund der chinesischen Gesundheitslehre und einer westlichen Interpretation. Es integriert Philosophie und Naturwissenschaft aus Ost und West. Die Basis ist das Prinzip von Yin Yang, die fünf Wandlungsphasen und die Betrachtung der Lebensenergie Qi.
Die Lehre von den Meridianen, in denen das Qi zirkuliert, wurde bei uns im Westen durch die Akupunktur, einem Teilgebiet der Chinesischen Medizin bekannt.
Shiatsu ist eine meditative Arbeit, geprägt von Stille - erst absolute Gegenwärtigkeit macht energetische Arbeit möglich. Shiatsu ist eine Körpertherapie, die mit den Händen an der bekleideten Klientin / dem Klienten ausgeführt wird. Es nimmt Einfluss auf die körperliche, geistige und seelische Befindlichkeit, welche Ausdruck von Verteilung und Fluss des Qi ist. Shiatsu schafft und erhält die Balance des Qi. Das Erkennen von krankmachenden Faktoren ist ein wesentlicher Teil der Therapie. Der wichtigste Aspekt des Lebens ist nicht die äussere Form, sondern die innere Dynamik, welche die Form erschafft und bewahrt.
Kunst des Berührens
Wir können sehen, ohne gesehen zu werden, und hören, ohne gehört zu werden. Niemand kann jedoch berühren, ohne berührt zu werden. Das Bedürfnis nach Berührung ist tief in uns verwurzelt und entscheidet in hohem Masse über die Qualität unseres Lebens.
Die achtsame Berührung bedeutet Entspannung tief in uns selber. Berührung wird dann wirklich berührend, wenn sie die Qualität von Wertschätzung und Offenheit annimmt.
Shiatsu wird so zu einer tiefen und vertrauensvollen Kommunikation ohne Worte und die Behandlung zur berührenden Kunst.
Ars longa - vita brevis
